EP 32
BEINAHE-KATASTROPHE IN WIEN
Mit klemmendem Fahrwerk Richtung Wien: Der Treibstoff geht schneller aus, als die Crew rechnet. Kurz vor der Bahn stehen beide Triebwerke still.
Am 12. Juli 2000 wäre ein Hapag Lloyd-Flug beinahe in einer Katastrophe geendet. Ein Airbus A310 der deutschen Charterairline ist auf dem Weg von Chania auf Kreta nach Hannover. Nach dem Start lässt sich das Fahrwerk nicht vollständig einklappen. Eine Verkettung von Fehlannahmen und Fehlentscheidungen des Kapitäns bringen das Flugzeug in eine dramatische Lage. Kurz vor der Notlandung in Wien-Schwechat geht Hapag Lloyd-Flug 3378 der Sprit aus. Für diese Folge konnten wir zwei wichtige Zeit- und Augenzeugen dieses Fluges interviewen: Passagierin Martina Buchholz aus Bremerhaven und den damaligen Wiener Flughafen Betriebsleiter Gerhard Gruber, für den die Bruchlandung unerwartet auch persönlich zu einem einschneidenden Erlebnis wurde. Pilotenexperte Tobias Mang hilft uns einzuordnen, welche Folgen die Entscheidungen der Hapag Lloyd-Cockpitcrew hatte. Unser Kollege, der österreichische Journalist und Autor Patrick Huber, lässt uns an den teils exklusiven Recherchen für sein soeben erschienenes Buch über diesen Absturz teilhaben.