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Episode 43 · 29. Mai 2026

TÖDLICHE TEILE

Die fatalen Schwingungen von Partnair 394
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Eine Chartermaschine bricht ohne Vorzeichen in der Luft auseinander. Die Ursache: aeroelastisches Flattern — ausgelöst durch nicht zertifizierte Ersatzteile.

Was sich am 8. September 1989 über der Nordsee ereignet, sollte später die Luftfahrt verändern: Eine Chartermaschine der norwegischen Partnair bricht ohne für die Crew oder Passagiere erkennbare Vorzeichen in der Luft auseinander. Erst fällt das Seitenleitwerk ab, dann wird die Maschine vom Typ Convair CV-580 nicht mehr steuerbar und bricht in etwa 3.000 Metern Höhe auseinander. Alle 55 Menschen an Bord sterben bei dem Absturz. Partnair-Flug 394 sollte Reederei-Angestellte zu einer Schiffstaufe nach Hamburg bringen. In der 43. Folge von Flugforensik behandeln Benjamin Denes und Andreas Spaeth gleich zwei Phänomene zum ersten Mal: Die Gefahr des aeroelastischen Flatterns, das letztlich auch zu diesem Absturz geführt hat, analysieren die Flugforensik mit Prof. Dr. Lorenz Tichy vom DLR Institut für Aeroelastik in Göttingen. Und über die Ursache für das Flattern - nämlich nicht zertifizierte Ersatzteile sprechen die Flugforensiker mit dem US-Airline-Berater Roy Resto, einem Experten für sogenannte "Suspected Unapproved Parts".

Flug
PARTNAIR 394
Muster
Convair CV-580
Ort
Nordsee vor Hirtshals (DK)
Kennung
LN-PAA

Links

Kapitel

00:00 Kaltstart · Der Flug
06:40 Die Maschine & Besatzung
18:15 Der Flugplan
31:50 Die entscheidende Minute
48:30 Was die Blackbox verriet
61:05 Lehren & Konsequenzen