AIR INTER 148
Ein Routineflug von Lyon nach Straßburg mit dem topmodernen A320. 87 Menschen sterben, weil der Kapitän im Stress den Autopiloten falsch einstellt — und die Piloten eher neben- als miteinander arbeiten.
Ein Routine-Inlandsflug von Lyon nach Strasbourg mit dem damals topmodernen Airbus A320 - was sollte mit Air Inter 148 schiefgehen? Der Verlauf dieses Absturzes im Januar 1992 in den Vogesen ist ein typisches Beispiel, wie verschiedene Faktoren sich mit am Ende katastrophalen Folgen kombinieren. 87 Menschen sterben, weil der Kapitän in einer Stress-Situation den Autopilot falsch einstellt und weil die beiden Piloten eher neben- als miteinander arbeiten. Für die neue Folge von Flugforensik haben Benjamin Denes und Andreas Spaeth unter anderem mit Jean-Louis Chatelain gesprochen, der an der Unfalluntersuchung beteiligt war, mit dem Wissenschaftler Ed Galea, der sich mit den statistischen Überlebenschancen bei "überlebbaren Abstürzen" beschäftigt hat. Alvaro Rendon hat bei der Air Inter-Katastrophe seine Ehefrau verloren und berichtet über den langen Kampf um Gerechtigkeit. Pilotenexpertin Raja Katz hilft uns zu versehen, was damals schief gelaufen ist.
Für einzelne Passagen wurden synthetische, per KI erzeugte Stimmen verwendet.