EP 12
DER ABSTURZ DER HELDERBERG
Feuer im Frachtraum eines Kombi-Jumbos über dem Indischen Ozean. Der Absturz der Helderberg wirft bis heute Fragen auf.
Im Morgengrauen des 28. November 1987 stürzt ein Jumbo Jet von South African Airways in den Indischen Ozean. Alle 159 Menschen an Bord sterben. Schnell ist klar: Es hat an Bord der Boeing 747-200M gebrannt. Um die Frage, was das Feuer ausgelöst hat, ranken sich allerdings bis heute noch viele Mythen. Andreas Spaeth hat in seiner Winterheimat Südafrika recherchiert und Experten zum Absturz der Maschine mit dem Taufnamen Helderberg interviewt. Zusammen mit Benjamin Denes analysiert er in dieser Folge das schwerste Flugunglück in der Geschichte des Landes. Ein Fall, in dem es um die Folgen der Rassentrennung geht, um eine bahnbrechende Suchaktion und um eine fatale Fehleinschätzung von Boeing. Für die neue Folge konnten die Flugforensiker unter anderem mit Rennie van Zyl, dem damaligen Leiter der Flugunfalluntersuchung sprechen. Der Journalist Linden Birns erklärt, wie das Regime des Pariah-Staates Südafrika Ende der Achtzigerjahre den Flugverkehr zum Unterwandern von Sanktionen genutzt hat. Und ein Kapitän und eine Flugbegleiterin erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Combi-Jumbo bei der Lufthansa. Wir sprechen zudem mit Journalisten und Buchautor Patrick Huber, der seit Jahren zum Fall Helderberg recherchiert und publiziert. Soeben ist sein Buch "Tödliche Flammen im Frachtraum - Der mysteriöse Absturz der Helderberg" erschienen, es kostet 14,90 Euro und ihr könnt es auf dieser Website bestellen.