EP 18
VON TOKIO IN DEN TOD
Eine defekte Druckkalotte reißt das Seitenleitwerk ab. 32 Minuten kämpft die Crew um die kaum steuerbare 747 — 520 Menschen sterben.
In der 18. Episode behandeln Benjamin Denes und Andreas Spaeth das bisher schwerste Flugzeugunglück der Luftfahrtgeschichte mit einer einzigen Maschine. Am 12. August 1985 stürzt eine Boeing 747 SR der Japan Airlines auf dem Flug von Tokio nach Osaka ab - 520 Menschen sterben. In der mehr als 90 Minuten langen Episode sprechen wir mit dem Flugunfallermittler John Purvis (87), der damals für Boeing den Absturz untersucht hat, wir lernen die beeindruckende Angehörige Susanne Bayly-Yukawa kennen, die auch fast 40 Jahre nach der Katastrophe Antworten rund um den furchtbaren Tod ihres Partners hören möchte und Andreas Spaeth berichtet uns von seinen Recherchen und Interviews in Japan. Dazu haben wir den Japanologen Christopher Hood interviewt und den ehemaligen Boeing 747-Kapitän Dirk Lehmann. Ihr werdet hören: Das Druckschott im hinteren Teil der Maschine spielt eine wichtige Rolle in diesem Fall. Es ist nicht ordentlich repariert worden.